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Emaillieren auf Sterlingsilber für Profis Nur mit Brennofen zu realisieren.
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Schmuckstück mit Basse Taille
Franz. für Prägen oder Gravieren. Die Oberfläche des Silbers wird durch Prägen oder Gravieren strukturiert und mit transparentem Email überzogen. Dadurch erhalten die Farben Struktur und eine schimmernde Tiefenwirkung.
Emaillieren auf Knetsilber. Online-Kurs
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Schmuckstück in Plique-à-Jour-Technik
Im Deutschen wird diese Technik als Fenster-Email bezeichnet. Eine sehr difizile Email-Technik, bei der kleine durchbrochene Stellen im Silber mit transparentem Email ausgefüllt werden. So kann das Licht durchscheinen und die Farben zum Aufleuchten bringen. Weitere Plique-à-Jour-Arbeiten
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Arbeitstechniken für Hobby-Emailleure Mit der Lampen-Technik zu realisieren.
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Vorbereitung der Metalle Zum Emaillieren muss die Metalloberfläche sauber und fettfrei sein, damit das Email auf dem Kupfer gut haften kann. Verschmutzungen werden mit der Karborundumfeile oder dem Schleifblock abgeschliffen.
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Dekorarbeiten Schmuckemails können in sehr vielen Techniken verarbeitet werden. Hiermit wollen wir Ihnen nur eine kleine Übersicht mit Anregungen und Tipps geben. Weitere ausführliche Anleitungen und Infos finden Sie in den Fachbüchern. Natürlich kann man willkürlich irgendwelche Emails auf alle möglichen Form-Platinen auftragen und brennen, wobei oft hübsche Muster entstehen. Empfehlenswerter ist es aber vorher einen Entwurf anzufertigen und die Arbeitstechnik festzulegen, damit das Dekor in Flächenaufteilung und Farbgestaltung auch harmonisch mit der Metallform übereinstimmt.
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Streutechnik Pulverisiertes Email wird bei kleinen Platinen direkt aus der Streudose mit einem Siebröhrchen, oder bei größeren Formen mit dem Streusieb möglichst gleichmäßig und in ungefährer Stärke des Kupfers auf den Schmelzträger gestreut. Die Fläche muss so gut bedeckt sein, dass kein Metall mehr durchschimmert, denn bei zu dünnem Auftrag entstehen beim Brand durch Verzunderung schwarze Punkte. Bei zu starkem Auftrag platzt das Email leicht ab oder es zieht sich beim Brand stark zusammen, so dass an den Rändern Abrollstellen entstehen, die man dann mit der Karborundumfeile abschleifen und durch Nachemaillieren ausbessern muss.
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Durchbrenntechnik Die einzelnen Emails haben unterschiedliche Schmelzeigenschaften. Wir unterscheiden fünf Gruppen von weich bis sehr hart; das heißt: weiche Emails schmelzen früher aus als harte. Diese Toleranzen können wir uns bei der Dekorgestaltung zu Nutze machen. Wir streuen als Grundlage ein weiches Email und darüber ein hartes. Beim Brennvorgang sinkt das harte Email in das weiche ein, so dass sich nach dem Erkalten eine eigentümlich gefleckte Dekorfläche ergibt. Für den Durchbrenneffekt müssen wir mit hohen Temperaturen in der Muffel arbeiten.
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Brenneffekte Durch überhöhte Temperaturen und längeren Brand entstehen bei vielen opaken Emails Farbveränderungen, die das Dekor weiter beleben. Die Farben Silbergrau, Lindgrün, Dunkeltürkis und Fliederrosé werden opalisierend, d.h. halb durchscheinend. Die Farben Zitrogelb, Elfenbein, Blattgrün und Weiß bekommen bei scharfem Brand einen dunkleren Rand. Rot brennt schwarzfleckig durch, ein oft gewünschter reizvoller Effekt.
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Haftmitteltechnik Haftmittel kann man nicht nur als Klebemittel, sondern auch zur Dekorgestaltung verwenden. Man brennt einen Emailgrund vor und malt nach Erkalten mit Pinsel und Haftmittel das gewünschte Dekor auf die Emailschicht. Nun streut man über den Schmelzträger das Kontrastemail und klopft es anschließend wieder ab. Nach dem Trocknen wird das Dekor eingeschmolzen.
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Wischtechnik Auf einen emaillierten Grund werden verschiedenfarbige Emails nebeneinander aufgestreut. Durch einfaches Überstreichen mit einem trockenen Malpinsel können die Farben so ineinandergewischt werden, dass dabei reizende Motive, halb Durchbrenntechnik, halb Ton in Ton, entstehen. Der Emailgrund kann auch nur mit einer andersfarbigen Emailschicht überstreut werden. Mit dem Pinsel werden dann die Konturen herausgewischt und sehr feine Farbübergänge erzielt. Mit einem angefeuchteten Pinsel können Sie Punktdekore aus der Streufläche heraustupfen.
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Sgraffito-Technik Auf einen bereits vorgebrannten Emailgrund wird ein andersfarbiges Email dünn aufgestreut. Mit dem umgedrehten Pinsel oder einem Griffel kratzen wir nun ein lineares Muster aus der Streufläche heraus und brennen dann das Dekor ein. Die Linien dürfen allerdings nicht zu dünn gezogen werden, da das Deckemail sich beim Schmelzen leicht zusammenzieht. Eigenwillige Dekoreffekte kann man auch dadurch erreichen, dass man mit einem dünnen Radiergummi (bei größeren Werkstücken) die Sgraffito-Technik ausführt. Dabei häuft sich das Email an den Rändern der Linien, wodurch eine leichte Reliefwirkung entsteht.
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Nassauftrag Email kann nicht nur trocken aufgestreut, sondern auch als Brei mit Pinsel oder Spachtel direkt auf das Kupfer aufgetragen werden. Das Email wird dazu mit Wasser (am besten mit destilliertem Wasser) zu einem gerade noch flüssigen Brei angerührt, dem bei steilwandigen Formen etwas Haftmittel beigefügt wird. In Flüssigkeiten quillt das Pulver auf, so dass Nassemail etwas dicker aufgetragen werden soll. Nach dem Auftrag empfiehlt es sich, durch Klopfen auf die Unterlage das vorbereitete Stück vibrieren zu lassen. Dadurch verteilt sich das Nassemail eben auf der Fläche. Das hochsteigende Wasser kann man mit Lappen oder Löschpapier leicht absaugen. Bei allen Arbeiten mit Nassemail muss beachtet werden, dass vor dem Brand die Flüssigkeit aus dem Email verdunstet. Man stellt hierzu das Werkstück in Ofennähe. Wer es eilig hat, kann es auch mehrfach kurz in den heißen Ofen halten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Wenn die Feuchtigkeit aber zu schnell austrocknet, wirft das Email Blasen, die beim Brand schwarz durchbrennen.
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Brenntemperaturen Die Brenntemperaturen für Schmuckemail liegen zwischen 800 und 900° C. Den Brennvorgang können Sie jederzeit unterbrechen und beliebig oft wiederholen.
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Weitere Infos zum Thema Email finden Sie in der WIKIPEDIA-Enzyklopädie.
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